Zukunft für Schüler hierzulande

Eben kam im Radio ein Bericht über die Didacta, eine Bildungsmesse in Köln die heute
beginnt. Auf dieser Messe buhlen knapp 800 Hersteller um die Milliardenschweren Mittel der öffentlichen Hand um den Kindern in Kita, Grundschule und Hochschule das Lernen zu erleichtern.
Im für mich interessanten Bereich „Neue Medien“ schreibe ich etwas über die Lösungen von Microsoft und Apple.

Ich beginne mit dem Platzhirsch, Microsoft.
Sie bieten einen „Classromm Server“ Ding an mit dem Schüler, Lehrer und ganz besonders
Eltern angesprochen werden um gemeinsam alle Arten von schriftlichen Arbeiten zu
erledigen, ob im Team an einem Referat zu schreiben oder der Lehrer die Hausaufgabe per
Mail versendet und am nächsten Tag die Lösungen einsammelt.
Es gibt dann wohl eine Art Internetseite in der die Eltern sich von überall einloggen
können, vom Arbeitsplatz, aus einem Internetcafe, um die Arbeiten ihrer Kinder zu
überarbeiten oder zu kontrollieren.
Besonders nett ist dabei der Gedanke das die Eltern ja sehen das Sohnemann erst um 17
Uhr mit seinen Hausarbeiten angefangen hat.
Noch netter ist der Gedanke das es keine Handschrift mehr gibt und kein Lehrer sehen
kann on nun wirklich Hänschen Schmidt die Arbeit geschrieben hat oder eben der Papa.
Das Microsoft Modell geht vordergründig eher in Richtung totale Kontrolle, insbesondere
für die Eltern, auf den zweiten Blick bringt es durch die Räumliche trennung und
vielfältige zugriffsart auf die Aufgaben natürlich viel Platz für „Schummelei“, also
Kontrollverlust für Lehrer und Eltern.
Das ist gar nicht dumm von Microsoft diese Lösung zu bewerben, wenn die Eltern solche
Lösungen haben wollen werden die Schulen das früher oder später anschaffen und
Microsoft verdient dabei bestimmt nicht schlecht.

Etwas besser kommt Apple weg.
Sie bieten das drahtlose, mobile iBook Klassenzimmer an.
Das sieht in meinen Augen sinnvoller aus. Die Arbeit geschieht noch in der Schule,
zusammen mit den Mitschülern und trotzdem gibt es den ganzen Kram wie Intranet,
Scanner, Server, verschiedene Zugriffrechte Teamwork an gemeinsamen Dokumenten und so
weiter.
Das ganze drahtlos und schick sieht es auch noch aus, es sind ja iBooks.
Schaut es euch an und überlegt mal was aus den Kiddies wird die sich schon in der
fünften Klasse mit sowas auseinander setzten.

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