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Hier gibt´s ´n paar interessante Notizen zum Thema „Weblog“

Ein Auszug:

„Die eigene Homepage – out?
Irgendwie musste es ja so kommen. Homepages sind hässlich, meist überladen und sagen fast nie etwas aus. Daran ändern auch die wenigen interessanten Exemplare nichts, die man mit Glück einmal auf den Monitor bekommt.

Aufklärung hat noch nie das erreichen können, was die Mode locker in beachtlich kurzen Zeitabständen schafft. Homepages sind out. Wer etwas zu sagen hat kreiert ein Weblog. Die Sache zieht nun größere Kreise.

Weblogs bestehen aus Schnipseln, die man sich im Web zusammensucht. Interessantes und denkwürdiges, das man manchmal kommentiert oder auch einfach nur für sich sprechen lässt. Auf diese Weise sind Weblogs persönlicher und informativer als es die Homepage je war. Homepages sind aufdringlich, meist laut und schlecht gestaltet. Ein Ego-Ding, das die Mode jetzt hingewegwischt, endlich.

Weblogs sehen ganz anders aus, sie bestehen manchmal nur aus einer einzigen Seite (mit einem Archiv), was dem mitteilungsfreudigen Webmaster von jeder Menge Stress befreit. Man schreibt hinein, was man selbst beobachtet und erlebt hat, dazu kommen Gedanken, Wünsche, Links oder Zitate, die man irgendwo gefunden hat.

Ein Weblog ist bescheidener, sein Schreiber weiß, dass er auf diese Weise nie ein millionenschweres Projekt erarbeiten kann, wovon Homepagebastler augenscheinlich immer noch träumen. Und schöner sind sie. Wer sich auf Wesentliches konzentriert, gewinnt ganz neue Möglichkeiten. Dem Netz wird es gut tun.

Kontakt zu Log Lesern ist wichtig. Zum Kennen lernen gibt es virtuelle Treffpunkte und Verzeichnisse. Auf vielen Seiten gibt es Fotos, persönliche Linktipps, Auskunft über Lieblinkskneipen, tolle Läden usw. Nicht immer sind Logs für die Öffentlichkeit gedacht. Nicht öffentliche Logs schreibt man entweder nur für sich selbst oder zusammen mit Vertrauten, die das Passwort kennen. Übrigens halten sich die meisten Anbieter in Sachen Werbung zurück. Kein Vergleich mit poppenden Puretec- oder Fortunecity-Fenstern. Das eigene Log bekommt eine URL wie meinName.provider.com und ist so überall erreichbar.

Was die Logs so interessant macht sind die Menschen dahinter. Zwischen Leser und Schreibendem entsteht eine Beziehung. Man tauscht sich aus, lernt sich kennen, macht Erfahrungen, verändert sich, wie im wirklichen Leben.“

Quelle: http://www.drweb.de/weblogs/eigenes_weblog_2.shtml

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